5 Sprachen, die Sie weiterbringen


Fremdsprachenkenntnisse können im Beruf ein enormer Vorteil sein. Wollen Sie Ihre Karriere bewusst vorantreiben, ist es daher sinnvoll, eine oder sogar mehrere Sprachen zu erlernen. Die Frage ist nur: Welche Sprachen sind im Beruf wirklich nützlich? Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Wahl der Sprache achten sollten und wie Sie zu der für Sie passenden Sprache finden.

Die Sprachen der Welt sind unglaublich vielfältig – und ebenso vielfältig sind die Gründe, eine dieser Sprachen zu lernen. Vielleicht sprechen die Nachbarn oder die große Liebe eine andere Sprache, vielleicht wollen Sie sich mit dem Lernen auch einer neuen Herausforderung stellen oder mit Hilfe der Sprache in die Kultur eines Landes eintauchen. Ein besonders häufiger Grund sind aber sicherlich auch die zusätzlichen Karrierechancen, die sich mit Fremdsprachenkenntnissen ergeben.

Während sich bei den erstgenannten Gründen die Wahl der Sprache quasi zwangsläufig ergibt, ist das im letzten Fall anders. Wollen Sie für den Beruf und die Karriere eine Fremdsprache lernen, sollten Sie sich für eine Sprache entscheiden, die Sie auch weiterbringt. Es mag durchaus beeindruckend sein, wenn Sie die Sprache eines indigenen Volks aus dem Amazonasgebiet beherrschen, für Ihre berufliche Laufbahn dürfte das allerdings unerheblich sein. Es stellt sich also die Frage, welche Sprache Sie lernen sollten, wenn Sie Ihre Karriere vorantreiben wollen.

Wie viele Sprachen gibt es überhaupt?

Wie bei den meisten Entscheidungen, lohnt es sich auch bei der Wahl der Fremdsprache, sich zunächst einen Überblick über das „Angebot“ zu verschaffen. Laut des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig gibt es auf der Welt zwischen 6500 und 7000 Sprachen – lokale Dialekte und Unterformen nicht mitgerechnet. Neben Weltsprachen wie Englisch und Chinesisch gehören hierzu auch bekannte Sprachen wie Französisch, Spanisch oder Italienisch sowie weitgehend unbekannte Sprache wie beispielsweise Igbo, Akan oder Hiligaynon.

Die Verteilung der Sprachen auf der Welt ist allerdings alles andere als gleichmäßig. Auf dem nordamerikanischen Kontinent sind zum Beispiel Englisch, Französisch und Spanisch vorherrschend, während es allein im Inselstaat Papua-Neuguinea mehr als 800 unterschiedliche Sprachen gibt.

Die Weltsprache Nummer eins: Englisch

Suchen Sie für Ihre Karriere wichtige Sprachen, haben Sie mit Englisch den Kandidaten Nummer eins gefunden. Zwar ist Englisch „nur“ für etwa 380 Millionen Menschen weltweit die Muttersprache. Allerdings ist Englisch mit rund 750 Millionen sogenannten Zweitsprechern – also Personen, die die Sprache neben ihrer Muttersprache beherrschen – die am häufigsten gesprochene Sprache der Welt. Zudem ist Englisch in der freien Wirtschaft, in der Wissenschaft und im Bereich Technik ganz klar die Weltsprache schlechthin.

Darüber hinaus ist Englisch noch immer in vielen ehemaligen britischen Kolonien Amtssprache, sodass Sie etwa auch in Indien mit Englisch problemlos weiterkommen – aber auch in vielen anderen Ländern ist Englisch verbreitet. Wollen Sie also Ihrer Karriere mit zusätzlichen Sprachkenntnissen auf die Sprünge helfen, ist Englisch mit Sicherheit eine gute Wahl.

Spanisch – die Sprache der Neuen Welt

Kommt Englisch für Sie als Fremdsprache nicht in Frage – etwa, weil Sie die Sprache schon beherrschen – ist im Hinblick auf Ihre Karriere Spanisch eine gute Alternative. Neben den knapp 480 Millionen Muttersprachlern gibt es noch etwa 100 Millionen Zweitsprecher, die neben ihrer Muttersprache auch Spanisch sprechen.

Aufgrund der historischen Entwicklung ist Spanisch vor allem in Süd- und Zentralamerika verbreitet, was in beruflicher Hinsicht aber keinesfalls ein Nachteil ist. Diese „Sprachkonzentration“ bedeutet für Sie nämlich, dass Sie sich mit einer Sprache auf anderthalb Kontinenten verständigen können und somit für Ihren Arbeitgeber universell einsetzbar sind. Ein weiterer Aspekt, der Spanisch als Fremdsprache interessant macht, ist die Tatsache, dass viele Länder Süd- und Mittelamerikas in den letzten Jahren eine beachtliche wirtschaftliche Entwicklung durchgemacht haben und Unternehmen aus diesen Ländern als Geschäftspartner zunehmen an Bedeutung gewinnen.

Französisch: Grande Nation, Grande Langue

Französisch wird, ähnlich wie Spanisch und Englisch, aufgrund der kolonialen Vergangenheit überall auf der Welt gesprochen. Mit 77 Millionen Muttersprachlern und gut 200 Millionen Zweitsprechern kommt Französisch in Sachen Verbreitung zwar nicht an Englisch und Spanisch heran, in der Liste der am häufigsten gesprochenen Sprachen landet die Sprache der Grande Nation aber immerhin noch auf Platz sechs.

Zudem ist Französisch eine der offiziellen Arbeitssprachen vieler internationaler Organisationen, etwa bei der UNO, in der EU und beim Internationalen Olympischen Komitee. Bei der FIFA, der FIA und verschiedenen anderen Sportorganisationen ist Französisch ebenso verbreitet wie beim Internationalen Roten Kreuz. Streben Sie also eine Karriere bei einer dieser Organisationen an, sind Französischkenntnisse sicherlich ein enormer Vorteil.

Darüber hinaus gilt Französisch als Brückensprache – wenn Sie Französisch beherrschen, fällt es Ihnen in der Regel leichter, aufgrund der zahlreichen Überschneidungen andere romanische Sprachen wie Spanisch oder Italienisch zu lernen.

Portugiesisch: die übersehene Weltsprache

Fragt man Leute nach Weltsprachen, werden meist Englisch, Spanisch und Französisch genannt – Portugiesisch wird dagegen kaum erwähnt. Mit etwa 220 Millionen Muttersprachlern und noch einmal 13 Millionen Zweitsprechern wird Portugiesisch aber fast so häufig gesprochen wie Französisch. Der große Unterschied zu Französisch, Spanisch und Englisch ist aber, dass sich die Verbreitung des Portugiesischen auf wenige Länder beschränkt – der Löwenanteil der 220 Millionen Muttersprachler lebt in Brasilien. Ansonsten wird Portugiesisch nur in einigen afrikanischen Ländern wie Angola, Äquatorialguinea und Mosambik, im Pazifikstaat Osttimor, in der indischen Provinz Goa, in der chinesischen Stadt Macau und natürlich in Portugal gesprochen.

Genau diese Konzentration macht Portugiesisch auch aus beruflicher Sicht so interessant, denn in den Ländern, in denen Portugiesisch Amtssprache ist, kommt man häufig mit anderen Sprachen kaum oder nur sehr mühevoll weiter. Zudem spielt Brasilien für die Wirtschaft auf dem südamerikanischen Kontinent eine entscheidende Rolle und ist daher für Unternehmen aus aller Welt als Standort und Handelspartner äußerst wichtig.

Die Sprache des Orients: Arabisch

Arabisch ist mit 315 Millionen Muttersprachlern und gut 130 Millionen Zweitsprechern nahezu so verbreitet wie Spanisch und landet in der Liste der am häufigsten gesprochenen Sprachen noch vor Französisch auf Platz fünf. Allein diese Tatsache macht die Sprache aus beruflicher Hinsicht schon interessant.

Hinzu kommt die positive wirtschaftliche Entwicklung in vielen arabischen Ländern, außerdem wächst die Bevölkerung in diesen Ländern stark, sodass sie in Verbindung mit dem zunehmenden Wohlstand auch als Absatzmarkt immer mehr an Bedeutung gewinnen. Zudem können Sie sich mit Arabisch in einem riesigen Gebiet verständigen, das vom westlichen Ende Nordafrikas über den Sudan bis in den Mittleren Osten reicht.

Fazit

Wie Sie sehen, gibt es eine Reihe von wichtigen Sprachen, die Sie in beruflicher Hinsicht weiterbringen können. Für welche Sie sich entscheiden, sollte letztlich davon abhängen, welche Sprache am besten zu Ihren Karriereplänen passt. Eines ist dabei aber klar: Mit Linguajet haben Sie in jedem Fall den idealen Partner zum Lernen gefunden, denn mit der bewährten Birkenbihl-Methode lernen Sie bei uns nicht nur einfach, sondern auch noch äußerst effektiv. Probieren Sie es doch mal aus und melden Sie sich für unseren kostenlosen Probekurs an!


Quellen:

  • https://www.srf.ch/sendungen/einstein/fuenfmalklug/wie-viele-sprachen-gibt-es-weltweit
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_meistgesprochenen_Sprachen
  • https://www.superprof.de/blog/sprachen-lernen-mit-zukunft/
  • https://studybees.de/magazin/fuenf-sprachen-die-sich-in-zukunft-bezahlt-machen/

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