Auch Erwachsene können kinderleicht neue Sprachen lernen


Früh ins Bett müssen und ein unfaires Fernsehverbot kassieren – beim Gedanken an solche Momente sind wir ganz froh, den Kinderschuhen endlich entwachsen zu sein, obwohl wir natürlich auch gern an die alte Zeit zurückdenken.

Vor allem das unbeschwerte Lernen vor Schulbeginn möchte man gerne noch einmal ausnutzen, nicht zuletzt, wenn es um Sprachen geht. Denn Kinder lernen neue Vokabeln erwiesenermaßen fast wie im Schlaf.

Daher hat Vera F. Birkenbihl genau erforscht, wie Kinder lernen und wie wir als Erwachsene uns die unterbewussten Mechanismen wieder aneignen können.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Linguajet und der Birkenbihl-Methode wieder so lernen wie damals als Kind Ihre Muttersprache. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier:

Warum fällt es Kindern leichter, neue Sprachen zu lernen?

Kinder lernen eine neue Sprache ohne Vokabelpauken oder stundenlanges Grübeln über Grammatik-Aufgaben.

Gerade zweisprachig aufwachsende Sprösslinge scheinen besonders im Vorteil zu sein, auch wenn sie bereits mit einer gefestigten Muttersprache mit den Eltern in ein neues Land auswandern, haben sie vor dem schulfähigen Alter selten Probleme und finden sich schnell in der neuen Sprache zurecht.

Das liegt daran, dass es uns als Kindern viel leichter fällt, die „Spielregeln“ einer Sprache ganz unbewusst und eben spielerisch zu durchschauen. Grammatikregeln und das Gefühl für die Reihenfolge der Wörter im Satz gehen uns durch den täglichen Umgang wie von selbst über die Lippen.

Linguajet setzt daher ganz bewusst auf die von Vera F. Birkenbihl entwickelte Methode zum Lernen neuer Sprachen. Sie lernen nach dieser Methode besonders gehirn-gerecht durch regelmäßiges Zuhören, Mitlesen und Verstehen. So können Sie auch als Erwachsener noch einmal ein ganz eigenes Sprachgefühl für zuvor vollkommen fremde Vokabeln und grammatische Zusammenhänge entwickeln.

So lernen auch Erwachsene kinderleicht

Es stimmt: Kindern fällt das Lernen nachweislich einfacher. Die Hirnforschung hat allerdings herausgefunden, dass die Produktion von Nervenzellen im Gehirn keinesfalls, wie zuvor angenommen, nach unserer Pubertät aufhört.

Besonders das Sprachzentrum lässt sich durch die passende Lernmethode effektiv stimulieren. Allerdings lassen wir uns viel zu häufig durch eine eingebläute Haltung, die Zeit des Fremdsprachenerwerbs sei vorbei, vorzeitig entmutigen.

Gegen demotivierende Selbstzweifel hilft ein Blick auf die konkreten Vorteile, auf die Sie in einzelnen Altersphasen zum Sprachenlernen zurückgreifen können, denn:

Wir Menschen können ein ganzes Leben lang lernen.

Mit 30 Jahren: haben Sie ggf. bereits eine Lehre oder ein Studium abgeschlossen und stehen schon mehr oder weniger fest im Berufsleben.

Eine neue Sprache für den beruflichen Aufstieg zu lernen, gibt Ihnen einen gehörigen Motivationsschub für den Start und bringt Sie dazu, das Gelernte direkt im Berufsalltag anzuwenden.

Mit 50 Jahren: profitieren Sie vor allem von schon vorhandenem Vorwissen.

Vielleicht haben Sie bereits eine Fremdsprache erfolgreich gelernt und können die Logik hinter bestimmten grammatischen Zusammenhängen einfacher erkennen. Aber auch, wenn Sie eine Fremdsprache zum ersten Mal lernen, ist die langjährige Verwendung Ihrer eigenen Muttersprache nützlich, um Ähnlichkeiten und Unterschiede zur fremden Sprache schnell feststellen und analysieren zu können.

Mit 70 Jahren: nach Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand können Sie sich vor allem einen großen Vorteil zunutze machen: Sie haben Zeit zum Üben!

Denn, was sich als Kind vielleicht schon nach dem ersten Hören mühelos abspeichern ließ, bedarf nun ergiebiger Wiederholung und Fleißarbeit.

Viele Rentner geben sich daher einem nachhaltigen Intensivkurs hin. Mit Linguajet können Sie sogar selbst bestimmen, wann Sie wie intensiv lernen möchten. Um in zehn Wochen einen Basiswortschatz zu erreichen, braucht es drei Lerneinheiten a zehn Minuten am Tag. Wenn Sie mehr Zeit haben, dann erhöhen Sie einfach das Pensum und begeben sich direkt auf die sprachliche Überholspur.

Motivationsbremse Schulzeit

Wenn wir also in jedem Alter noch lernfähig sind, warum fällt es den meisten Menschen mit der Zeit doch schwerer, eine neue Sprache erfolgreich zu lernen?

Es zeigt sich, dass gerade unsere Motivation zum Sprachenlernen mit der Zeit immer weiter abnimmt, sobald wir den ersten Englisch-Unterricht in der Schule besuchen.

Das liegt daran, dass veraltete Lehrmethoden seit jeher auf stures Auswendiglernen setzen, anstatt das Gehirn wie als Kind gehirn-gerecht lernen zu lassen.

Wenn wir von einem natürlichen Lernprozess sprechen, muss man sich vorstellen, dass wir in unserem allerersten Lebensjahr als Baby zunächst ein paar gute Monate damit verbringen, unser Gehirn mit reinem Input zu füttern, bevor die ersten Wörter „Mama“ und „Papa“ unsere Verwandtschaft in Aufregung versetzt.

Im herkömmlichen Sprachunterricht fällt dieser erste Part des ständigen passiven Hörens der Zielsprache einfach weg. Wir sind dazu angehalten, die komplett neuen Wörter durch reines Pauken zu verarbeiten. Lernerfolge bleiben da schnell aus und Frustration macht sich breit.

Das Birkenbihl-Konzept dagegen ist voll und ganz auf das gehirn-gerechte Lernen ausgerichtet, über das Sie auch damals als Kind Ihre eigene Muttersprache erlernt haben. Sie lernen in kurzen zehnminütigen Einheiten, statt stundenlang über grammatikalischen Rätseln zu grübeln. Damit ist Ihr Gehirn bei jeder neuen Lektion topfit und aufnahmefähig.

Beste Praktik: Sprachen lernen, wie Sie die Muttersprache gelernt haben

Die Birkenbihl-Methode arbeitet anders als die herkömmlichen Lernkonzepte. Es gibt kein stundenlanges Vokabelpauken, sondern zehnminütige Lernphasen befähigen Sie, bei jeder Übung mit höchster Konzentration dabei zu sein.

Sie trainieren als Erstes Ihr Hör- und Leseverstehen, um sich in Klang und Aufbau der neuen Sprache einzufühlen:

  1. Ihnen wird ein Text in der Zielsprache vorgelesen.
  2. Während Sie den fremden Text hören, läuft visuell in einer zweiten Zeile eine übersetzte Version in Ihrer Muttersprache mit.
  3. Nach und nach werden Sie den kompletten Inhalt ohne Übersetzungshilfe verstehen können und verbuchen die neuen Vokabeln auf Ihrem Wortschatzkonto.

Dieser Vorgang ist dem Lernrhythmus eines Kindes, das gerade seine Muttersprache erlernt, sehr ähnlich. Denn auch Kinder lernen bspw. durch Lieder, Interaktion oder die tägliche Gute-Nacht-Geschichte, mit der Sprache umzugehen.

Sprechrhythmus und neue Wörter prägen sich gehirn-gerecht ins Unterbewusstsein ein. Wenn Sie eine neue Sprache von Anfang an so angehen, wie Sie einst Ihre eigene Muttersprache gelernt haben, werden Sie mit der Zeit ein gesundes Sprachgefühl entwickeln und auch komplizierte Grammatik aus dem Bauch heraus richtig anwenden.

Kinderleicht! Akzentfreie Aussprache durch passives Hören

Der Schritt vom allgemeinen Hör- und Leseverständnis zur ersten leichten Konversation lässt uns oft nervös werden. Dabei ist auch die eigene Aussprache ein ganz natürlicher Prozess wie das erste Wort eines Kleinkinds. Allerdings können Sie diesen Prozess durch abwechselnde Übungen konkret steuern und sogar aktiv beschleunigen.

Linguajet empfiehlt täglich ein- bis dreimal zehnminütige Lernphasen. Um die Einheit zu vertiefen, arbeitet die Birkenbihl-Methode zusätzlich mit dem passiven Hören. Das bedeutet, dass Sie sich nach vollbrachter Lernzeit einfach wieder Ihrem Alltag zuwenden.
Im Hintergrund lassen Sie dabei jedoch den eben aktiv gehörten Text, ein Radioprogramm oder eine TV-Show in der Zielsprache laufen.

Ihr Gehirn arbeitet in dieser Zeit weiter und lässt den Klang der fremden Sprache für Sie immer vertrauter werden. Das Unterbewusstsein arbeitet in dieser Zeit schon an den Nervenbahnen, die Sie auf baldiges Sprechen vorbereiten.

Ihr Vorteil: Im Gegensatz zu Kleinkindern haben Sie bereits einen Wortschatz in Ihrer Muttersprache gebildet. Zu den bereits bekannten Strukturen müssen Sie nur noch die richtigen Verknüpfungen finden.

Das erste „Mama“ und vieles mehr wird Ihnen also nicht erst nach einem Jahr, sondern schon nach wenigen Tagen über die Lippen kommen!

Das Motto lautet also: Zu spät gibt es nicht!

Egal, in welcher Lebensphase Sie sich befinden: Mit Linguajet und der Birkenbihl-Methode fällt auch Ihnen das Sprachenlernen wieder so leicht wie als Kind!

Legen Sie gleich los! Linguajet stellt Ihnen eine Gratis-Lernprobe zum Download zur Verfügung, mit der Sie die Birkenbihl-Methode gleich zu Hause testen können.
 

Machen Sie Ihren Sprachtraum wahr!

Sprachen lernen war noch nie so einfach. Beginnen Sie jetzt und überzeugen Sie sich selbst.