Durchhaltevermögen beim Sprachenlernen


Wollen Sie eine Sprache lernen, steht Ihnen ein großer Feind entgegen: der innere Schweinehund. Ist die anfängliche Euphorie nämlich einmal verflogen, fällt es den meisten Menschen ungemein schwer, die nötige Willensstärke aufzubringen, um mit dem Lernen weiterzumachen. Aber es gibt ein paar Tricks, mit denen Sie sich die Sache sehr viel leichter machen können.

Eine Sprache zu lernen, dafür gibt es viele Gründe. Aber ganz gleich, ob Sie sich privat oder beruflich bedingt mit einer neuen Sprache befassen, eines werden Sie auf alle Fälle brauchen: Durchhaltevermögen. Es reicht nämlich bei Weitem nicht, sich ein paar Tage mit einem Lehrbuch oder etwas Ähnlichem zu befassen. Klar, die Grundlagen können Sie, je nach Lernintensität, schon innerhalb weniger Wochen lernen, aber wollen Sie eine Sprache wirklich beherrschen, geht das nicht über Nacht. Und wenn Sie sich über Wochen und Monate mit einer Sprache beschäftigen, werden Sie zwangsläufig auch einmal einen „Durchhänger“ haben. Wie schaffen Sie es also, sich immer wieder aufs Neue zu motivieren und am Ball zu bleiben? Das verraten wir Ihnen hier!

Die erste Begeisterung reicht beim Sprachenlernen nicht

Bevor wir aber auf unsere Tipps eingehen, schauen wir uns zunächst einmal an, wieso beim Sprachenlernen Durchhaltevermögen so wichtig ist – immerhin geht man die Sache in der Regel mit Feuereifer an. Da müsste das Lernen doch zum Kinderspiel werden, oder?

Ganz so einfach ist es leider nicht, denn die anfängliche Begeisterung hält meist nur eine relative kurze Zeit an. Diesen Effekt kennt wohl jeder, der das neue Jahr schon einmal mit einem großen Berg guter Vorsätze begonnen hat. Zu Anfang ist man vielleicht noch fest entschlossen abzunehmen, mehr Sport zu treiben oder mit dem Rauchen aufzuhören. Aber nach ein paar Tagen oder Wochen drängt sich der Alltag in den Vordergrund, die erste Begeisterung ist verflogen und die ganze Sache ist nur noch anstrengend. Da ist es kein Wunder, wenn die meisten Leute nicht durchhalten. Aber wie kommt es zu dieser Entwicklung?

Nun, im Grunde ist es ganz einfach: Wenn man etwas Anstrengendes oder Forderndes tut, dann soll sich das auch lohnen. Es kostet Kraft, den inneren Schweinehund zu überwinden, daher erwartet das Gehirn unterbewusst eine Belohnung. Das muss keine große Sache sein, aber es sollte irgendwie aufzeigen, dass man Fortschritte macht. Nur wenn man Erfolg hat, wird man eine Sprache lernen und durchhalten können – bleibt er aus, ist die Sache meist zum Scheitern verurteilt.

Aber nicht nur fehlende Fortschritte können ein Hemmschuh beim Lernen sein. Mindestens ebenso wichtig wie Erfolg ist ein Ziel – etwas, auf das Sie hinarbeiten können. Nehmen Sie sich einfach nur vor, „Englisch zu lernen“, ist das wenig konkret. So ein Ziel lässt sich zudem kaum überprüfen – haben Sie nun „Englisch gelernt“, wenn sie 100 Wörter beherrschen oder 1000? All das trägt dazu bei, Fortschritte zu verwässern oder schwer erkennbar zu machen, was wiederum Gift für die Motivation ist.

Darüber hinaus kann auch eine „falsche“ Lernmethode, mit der Sie nicht gut zurechtkommen, ein Hindernis für den Erfolg sein. Denn wenn es Ihnen keinen Spass macht, die Sprache zu lernen, werden Sie auch nur selten Lust darauf haben. Ähnlich sieht es aus, wenn Sie die Sprache nicht für sich selbst lernen, sondern beispielsweise aus beruflichen Gründen. In diesem Fall haben Sie sich das Ziel nicht selbst gesetzt und sind dementsprechend auch deutlich weniger stark motiviert, es zu erreichen.

Richtig lernen – aber wie?

Was können Sie also tun, um mit dem nötigen Durchhaltevermögen eine Sprache zu lernen? Eigentlich ist das ganz einfach: Setzen Sie sich ein klares Ziel und behalten Sie Ihre Fortschritte im Kopf. Klar, das sagt sich jetzt so leicht, aber wie genau funktioniert das? Nun, letztlich ist das bei jedem Menschen etwas anders, aber es gibt einige Tipps, die sich in der Praxis bewährt haben. Die Wichtigsten davon haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt:

1. Ein Ziel mit Belohnung – Haben Sie sich ein Ziel gesetzt, ist es ungemein motivierend, wenn mit dem Ziel eine Belohnung verknüpft ist. Haben Sie sich zum Beispiel vorgenommen, bis zum Sommer Italienisch zu lernen, dann buchen Sie doch einfach für den August eine Italienreise. Die Vorstellung, wie Sie im Sonnenschein auf einer Piazza sitzen und einen Kaffee genießen, wird Ihnen dann sicher über den einen oder anderen Rückschlag hinweghelfen. Außerdem können Sie sich so jederzeit vor Augen führen, wieso Sie die ganze Mühe auf sich nehmen und Italienisch lernen.

2. Sanfter Druck – Wie oben bereits erwähnt, ist es der Motivation meist nicht sehr förderlich, wenn man zum Lernen gezwungen ist. Andererseits kann ein gewisser sozialer Druck dazu beitragen, den inneren Schweinehund zu bekämpfen. Müssen Sie also beispielsweise aus beruflichen Gründen eine Sprache lernen, schließen Sie doch mit einem Kollegen eine Wette ab. Dadurch setzen Sie sich unter Druck, ohne dass das zu einer Belastung wird. Im Idealfall entwickelt sich das Ganze zu einer freundschaftlichen Rivalität, die Ihnen einen enormen Motivationsschub geben kann.

3. Tägliche Erinnerung – Als Sie sich dazu entschlossen haben, eine Sprache zu lernen, haben Sie sich vermutlich auch ausgemalt, wie es wäre, die Sprache zu benutzen. So eine kleine Tagträumerei kann in Sachen Motivation wahre Wunder bewirken. Schreiben Sie sich also am besten eine kleine Erinnerung auf einen Zettel, den Sie sich an den Badezimmerspiegel, den Kühlschrank oder eine andere Stelle hängen, an der er gut zu sehen ist. Auf diese Weise rufen Sie sich täglich ins Gedächtnis, wieso Sie die Sprache lernen möchten.

4. Ziele setzen und erreichen – Wenn Sie beschließen, eine Sprache zu lernen, dann ist das natürlich das große Ziel. Allerdings ist dieses Ziel zunächst einmal in weiter Ferne und Sie werden es nicht direkt erreichen können. Um sich zu motivieren, ist es daher sinnvoll, sich Zwischenziele zu setzen – ganz besonders, wenn Sie im Selbststudium lernen. Sie könnten sich zum Beispiel vornehmen, innerhalb eines Monats drei Lektionen durchzuarbeiten oder Ihren Wortschatz um 200 Wörter zu erweitern. Letztlich ist es nicht so wichtig, wie die Ziele genau aussehen. Sie müssen nur realistisch sein, denn sonst werden Sie sie nicht erreichen, und das führt nur zu Frust. Hier kommen Ihnen die Linguajet-Kurse zugute, denn die Lektionen sind bewusst kurz gehalten und haben stets ein festes Vokabular, das Sie am Ende der Lektion beherrschen sollten. Auf diese Weise lassen sich sehr einfach Ziele bestimmen – etwa, dass Sie die Hälfte der Vokabeln kennen oder drei Viertel des Texts mitsprechen können – außerdem merken Sie sofort, ob Sie ein Ziel erreicht haben oder noch ein wenig nacharbeiten müssen.

5. Von anderen lernen – Lernen Sie eine Sprache, kann es ungemein hilfreich und zugleich motivierend sein, wenn andere ihr Erfolgsrezept mit Ihnen teilen. Vielleicht bekommen Sie so einen Tipp oder Trick, der Ihnen das Lernen leichter macht. Werfen Sie doch einfach einmal einen Blick auf die Erfolgsgeschichten der Linguajet-Kunden Laura, Irene und Ferdinando.

Fazit

Sprachen zu lernen, erfordert Durchhaltevermögen – aber mit der richtigen Herangehensweise ist es nicht weiter schwierig, sich stets aufs Neue zu motivieren. Mit einer unkomplizierten Lernmethode, klaren Zielen und sanftem Druck schaffen auch Sie es, den inneren Schweinehund zu besiegen und sich täglich wieder zu motivieren. Und mit dem Erfolg kommt auch ganz automatisch der Spaß am Lernen!

Machen Sie Ihren Sprachtraum wahr!

Sprachen lernen war noch nie so einfach. Beginnen Sie jetzt und überzeugen Sie sich selbst.