Fremdsprachen lernen… und dabei das Gehirn trainieren?


Eine Sprache zu lernen, dafür kann es viele Gründe geben: Geschäfts- oder Urlaubsreisen, eine Beziehung, die berufliche Karriere oder einfach nur das Interesse an der Sprache oder dem Land. Inzwischen haben Forscher aber auch herausgefunden: Sprachen zu lernen, ist gesund. Selbst im hohen Alter kann man so nämlich noch das Gehirn trainieren und helfen, gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Wenn man eine Sprache lernt, dann hat das in der Regel einen handfesten Grund. Vielleicht will der Betreffende seine Karrierechancen verbessern oder er möchte sich auf einen langersehnten Urlaub vorbereiten. „Ich möchte etwas für meine Gesundheit tun“ wird man dagegen nur selten als Begründung hören – obwohl das durchaus gerechtfertigt wäre. Denn wenn Sie eine Sprache lernen, trainieren Sie damit zugleich Ihr Gehirn. Das wirkt sich positiv auf verschiedene Prozesse im Gehirn aus und kann sogar dabei helfen, das Einsetzen von altersbedingten Erkrankungen wie Demenz hinauszuzögern.

Sprachen lernen – Training fürs Gehirn

Lange Zeit galt das Erlernen einer zweiten Sprache als schädlich für Kinder – man glaubte, die Kinder würden dadurch verwirrt und in ihrer Entwicklung gehemmt. Inzwischen hat die Forschung gezeigt, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. Kinder, die zweisprachig aufwachsen, haben es später nicht nur leichter, eine weitere Fremdsprache zu lernen, auch bei verschiedenen kognitiven Fähigkeiten haben sie – im Durchschnitt betrachtet – gegenüber ihren einsprachigen Altersgenossen die Nase vorn. Aber woher kommt das? Wie wirkt sich die Mehrsprachigkeit aufs Gehirn aus?

Die Vorgänge im Gehirn selbst sind zwar äußerst komplex, die Wirkung des frühen Spracherwerbs lässt sich aber relativ einfach erklären. Wächst ein Kind zweisprachig auf, muss das Gehirn beim Sprechen für jedes Wort eine bewusste Entscheidung treffen, um das Wort in der passenden Sprache zu wählen. Durch diesen fortwährenden Prozess werden die Gehirnareale, die für die Entscheidungsfindung verantwortlich sind, laufend gefordert und bilden sich dementsprechend gut aus. Im Prinzip ist es wie bei einem Sportler, der durch das Training Muskeln aufbaut und so irgendwann Höchstleistungen erbringen kann.

Aber nicht nur Entscheidungsprozesse bewältigen Menschen besser, die zwei Sprachen beherrschen. Sie sind in der Regel auch in der Lage, sich besser auf einzelne Dinge zu konzentrieren und können Störungen und Ablenkungen meist besser ausblenden. Das ergibt sich indirekt aus der leichteren Entscheidungsfindung, denn das Gehirn kann einfacher zwischen Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden und entsprechend filtern.

Wissenschaftliche Studien haben darüber hinaus ergeben, dass bei polyglotten Menschen Symptome von altersbedingten Hirnerkrankungen wie Alzheimer und Demenz im Schnitt vier bis fünf Jahre später einsetzen als bei Menschen, die nur ihre Muttersprache beherrschen. Die Zusammenhänge sind hier zwar noch nicht vollständig geklärt, es steht aber außer Frage, dass das Erlernen einer Fremdspreche helfen kann, gesundheitliche Risiken möglichst gering zu halten.

Das Alter ist nicht entscheidend

Im vorherigen Abschnitt ging es häufig darum, dass Kinder eine zweite Sprache erlernen – als Erwachsener fragen Sie sich daher vielleicht nun, ob der Zug für Sie schon abgefahren ist. Aber keine Sorge, wir können Sie beruhigen, denn es ist nie zu spät, eine Sprache zu lernen.

Grundsätzlich ist es zwar so, dass das Lernen mit zunehmendem Alter immer schwerer fällt, die positive Wirkung des Spracherwerbs wird dadurch aber in keiner Weise gemindert. Sie können also auch getrost mit 70 oder 80 noch einmal dem Lernen widmen. Wer früh eine Sprache lernt, hat vielleicht im Berufs- und Privatleben mehr Vorteile, betrachtet man aber nur die Wirkung auf das Gehirn, macht es praktisch keinen Unterschied, ob sie mit 5, 25 oder 75 mit dem Lernen anfangen. Und betrachtet man die positive Wirkung des Sprachenlernens auf das Gehirn, lohnt es sich auch in jedem Alter noch, damit anzufangen.

Der beste Trainingsansatz für Ihr Gehirn: die Birkenbihl-Methode

Es lässt sich also festhalten: Sprachen lernen ist gesund. Leider ähnelt aber nicht nur die Wirkung des Lernens der des Sports, es treten auch ähnliche Schwierigkeiten auf. Neben Beruf, Freunden, der Familie und der Freizeit bleibt oft kaum Zeit zum Lernen. Bei älteren Menschen ist die Zeit dagegen weniger das Problem, hier ist eher die geistige und – beim Sport – die körperliche Fitness der beschränkende Faktor.

Beim Sport gibt es für beide Probleme eine Lösung: Entweder man betreibt eine hocheffiziente Sportart, bei der man auch mit wenig Zeit gute Ergebnisse erzielen kann, oder man entscheidet sich für eine „sanfte“ Sportart wie Schwimmen, die den Körper trainiert, ohne ihn übermäßig zu belasten. Nur: Gibt es so einen Ansatz auch für Sprachen?

Ja, den gibt es, nämlich die Birkenbihl-Methode. Dieses nach Vera F. Birkenbihl benannte und von ihr entwickelte Lernsystem setzt bewusst auf Mechanismen, die es dem Gehirn erleichtern, Informationen zu erfassen und zu speichern. Vera Birkenbihl nannte das „gehirn-gerechtes Lernen“. Sie fragen sich jetzt vielleicht, wo da der große Vorteil liegt, schließlich muss man doch trotzdem noch Vokabeln pauken und die Grammatik lernen. Aber bei der Birkenbihl-Methode ist das anders, sie kommt nämlich ganz ohne lästige Vokabellisten und Grammatik-Übungsblätter aus. Stattdessen lernen Sie ähnlich wie es Kleinkinder tun, durch Hören und Dekodieren der Sprache. So gehen Ihnen die Informationen „in Fleisch und Blut über“. Sie müssen, genau wie bei Ihrer Muttersprache, nicht mehr lange überlegen, wo welches Wort passend ist – diese Entscheidungen trifft Ihr Gehirn unterbewusst für Sie, sodass Sie einfach drauflossprechen können.

Zudem sind die Lerneinheiten bei den Birkenbihl-Kursen von Linguajet bewusst kurz gehalten, sodass sie sich problemlos in den Tagesablauf integrieren lassen. Darüber hinaus nutzen Sie so den sogenannten „Nachlerneffekt“ ideal aus – wenn Sie lernen, beschäftigt sich Ihr Gehirn nämlich noch eine Weile nach dem Lernen mit dem Stoff, auch wenn Sie sich schon auf etwas ganz anderes konzentrieren. Bei vielen kurzen Lerneinheiten kommt dieser Effekt besonders stark zum Tragen.

Fazit

Entscheiden Sie sich dafür, eine oder mehrere Fremdsprachen zu lernen, verbessern Sie damit nicht nur Ihre beruflichen Chancen und erweitern Ihren kulturellen Horizont, Sie trainieren damit auch die Leistungsfähigkeit Ihres Gehirns. So können Sie aktiv dazu beitragen, dass Sie – auch und gerade im Alter noch – geistig fit bleiben.

Mit der Birkenbihl-Methode steht Ihnen zudem ein Ansatz offen, der nur wenig Zeit und Aufwand erfordert, dafür aber beträchtliche Lernerfolge ermöglicht. Überzeugen Sie sich selbst und probieren Sie es einfach einmal aus – mit einem kostenlosen Test-Sprachkurs bei Linguajet!

Machen Sie Ihren Sprachtraum wahr!

Sprachen lernen war noch nie so einfach. Beginnen Sie jetzt und überzeugen Sie sich selbst.