Frust beim Sprachenlernen – die häufigsten Gründe für ausbleibenden Erfolg


Wollen Sie eine Sprache lernen, aber es geht nicht so recht voran? Dann lassen Sie sich nicht entmutigen, denn meist sind Fehler beim Sprachenlernen der Grund für ausbleibenden Erfolg. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Lernen achten sollten, damit Sie schnell und mit Spaß Ihre Ziele erreichen.

Eine Fremdsprache zu beherrschen, das ist etwas Wunderbares. Ob im Urlaub oder auf einer Geschäftsreise, mit Fremdsprachenkenntnissen können Sie sich jederzeit verständigen und richtig in die Kultur des Landes abtauchen. Was aber, wenn es beim Sprachenlernen nicht so recht vorangehen möchte? Das kann äußerst frustrierend sein, denn Sie stecken Zeit und Aufwand ins Lernen, ohne dass sich der gewünschte Erfolg einstellt. Da kann schnell der Gedanke aufkommen, dass Sie einfach kein Talent für Sprachen haben und es vielleicht einfach lassen sollten – aber das wäre die völlig falsche Schlussfolgerung.

Ausbleibender Lernerfolg hat in der Regel nämlich nichts mit mangelndem Talent zu tun – vielmehr sind Fehler beim Sprachenlernen der häufigste Grund. Wenn Sie also eine Sprache lernen wollen, aber keine echten Fortschritte erzielen, werfen Sie die Flinte nicht gleich ins Korn. Schauen Sie sich stattdessen lieber Ihre Lernmethoden etwas genauer an – denn mit ein paar Änderungen lassen sich die Probleme oft ganz einfach beheben.

Motivation ist das A und O

Wenn Sie Ihr Lernverhalten analysieren wollen, müssen Sie natürlich wissen, wo die möglichen Stolpersteine beim Erlernen einer Sprache sind. Zwar sind die Gründe für ausbleibenden Lernerfolg immer ganz individuell, trotzdem lassen sich einige Probleme benennen, die weit verbreitet sind – und die sich meist relativ einfach beheben lassen.

Eine Schwierigkeit, die besonders häufig auftritt, ist nachlassende Motivation. Gerade zu Anfang eines Sprachkurses sind die Meisten mit Feuereifer bei der Sache – das legt sich jedoch oft nach ein paar Wochen und irgendwann wird das Lernen zu einer lästigen Pflicht. Das sind natürlich denkbar schlechte Voraussetzungen, denn wenn Sie bestenfalls halbherzig an die Sache herangehen, ist es nicht weiter verwunderlich, dass Sie kaum vorankommen. Das bremst wiederum die Motivation und irgendwann ist die Lust am Lernen dann ganz verschwunden.

So weit muss es aber nicht kommen, denn Motivation beim Lernen hat sehr viel mit dem Erreichen von Zielen zu tun. Anstatt sich ein Ziel – „die Sprache beherrschen“ – zu setzen, teilen Sie das Lernen in kleinere Schritte auf. Nehmen Sie sich zum Beispiel vor, innerhalb von vier Wochen eine bestimmte Zahl an Vokabeln zu lernen. Oder setzen Sie sich das Ziel, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Lektion durchzuarbeiten. So haben Sie immer wieder kleinere Ziele, die Sie in einem überschaubaren Zeitrahmen erreichen und so für einen Motivationsschub sorgen können. Außerdem ist es beim Sprachenlernen wichtig, für Abwechslung zu sorgen. Beschäftigen Sie sich immer wieder mit einem anderen Thema, damit das Lernen spannend bleibt und nicht eintönig wird.

Mit der richtigen Methode geht es voran

Ein weiteres häufiges Problem beim Sprachenlernen ist die falsche Lernmethode. Es bringt Ihnen nichts, wenn Sie einen riesigen Wortschatz haben, dafür aber keine Sätze sprechen zu können. Umgekehrt ist es aber nicht zielführend, nur Grammatikregeln zu pauken, ohne den Wortschatz zu erweitern. Sie müssen ein Gefühl für die Sprache entwickeln, für den Textaufbau und die Verwendung der richtigen Wörter in den passenden Situationen.

Deshalb ist es sehr wichtig, eine Lernmethode zu finden, die alle diese Inhalte vermittelt – und zwar auf eine Weise, die Ihnen Spaß macht. Die Birkenbihl-Methode, die wir bei Linguajet verwenden, hat sich in dieser Beziehung sehr gut bewährt. Denn bei uns lernen Sie Grammatik und Vokabeln nicht getrennt, sondern Sie hören die Sprache, lesen und sprechen sie mit und entwickeln so ganz natürlich ein Gefühl für die Sprache.

Dazu sage ich nichts …

Wer eine Sprache lernen und beherrschen möchte, der muss sie auch sprechen können. Leider ist genau diese Tatsache aber für viele Menschen ein großes Problem. Sie haben sich zumindest die Grundkenntnisse angeeignet, trauen sich dann aber nicht, diese in einem Gespräch anzuwenden, weil sie Angst haben, Fehler zu machen und sich so zu blamieren.

Dabei ist diese Angst völlig unbegründet, denn wie heißt es so schön: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das ist natürlich auch Ihrem Gegenüber bewusst, und gerade Muttersprachler sind in der Regel eher beeindruckt als belustigt, wenn Sie sich in ihrer Muttersprache mit ihnen unterhalten können. Lassen Sie sich also nicht beirren, wenn Sie mal einen Fehler machen – denn nur wer Fehler macht, kann aus ihnen etwas lernen. Zudem werden Sie Ihre Aussprache niemals perfektionieren, wenn Sie nicht irgendwann mit dem Sprechen anfangen. Und je früher Sie das tun, desto besser, denn so sammeln Sie wertvolle Praxiserfahrung und verbessern nicht nur Ihre Sprachkenntnisse, sondern auch die Aussprache.

Ein Sprachkurs allein reicht nicht

Wollen Sie beim Sprachenlernen möglichst schnell Fortschritte erzielen, sollten Sie sich nicht nur auf Ihren Sprachkurs verlassen. Sicher, im Sprachkurs wird Ihnen alles Nötige vermittelt – aber wie bereits etwas weiter oben erwähnt, genügt es nicht, die Regeln zu kennen, um eine Sprache zu beherrschen. Sie sollten versuchen, ein Gefühl für die Sprache zu entwickeln, und das geht auch und vor allem abseits des Sprachkurses. Schauen Sie sich Filme und Nachrichten in der Fremdsprache an, hören Sie Musik oder lesen Sie Zeitschriften und Bücher. Ein Muttersprachler, der Ihnen als Gesprächspartner dient, ist ebenfalls eine sehr große Hilfe.

Je mehr Sie sich mit der Sprache beschäftigen, desto vertrauter wird sie Ihnen werden. Und das führt wiederum dazu, dass Sie irgendwann nicht mehr nachdenken müssen, sondern ganz automatisch die richtigen Ausdrücke und Redewendungen benutzen.

Wiederholen, wiederholen, wiederholen …

Als Letztes wollen wir noch auf einen Punkt eingehen, der insbesondere aus Bequemlichkeit zu kurz kommt: Wiederholungen. Haben Sie einen Lehrtext einmal durchgearbeitet, werden Sie vermutlich keine Lust haben, ihn ein paar Stunden oder einen Tag später noch einmal zu lesen. Das ist aber nötig, denn Wiederholungen sorgen dafür, dass sich der Lehrstoff festigt und tatsächlich „hängenbleibt“. Arbeiten Sie jede Lektion nur einmal durch, können Sie die Inhalte ein paar Minuten später noch wiedergeben – am nächsten Tag wird das Meiste aber schon wieder weg sein.

Wiederholen Sie alle Lerninhalte also mindestens drei Mal, um sie wirklich „abzuspeichern“. Damit das nicht zu langweilig wird, können Sie nebenher schon mit den nächsten Inhalten anfangen und so für etwas Abwechslung sorgen.

Fazit

Wollen Sie eine Sprache lernen, gibt es einige Stolpersteine, die Ihnen den Weg zum Erfolg verbauen können. Wenn Sie aber wissen, worauf Sie achten müssen, und sich Ihren Lehrplan klug zusammenstellen, lassen sich die meisten dieser Probleme relativ einfach umschiffen. Kommen Sie also einmal nicht mehr voran, analysieren Sie Ihr Lernverhalten, um mögliche Hemmnisse zu beseitigen.

 

Quellen:

  • https://www.lingarts.com/lerntipps-fuer-neue-sprachen-7-typische-probleme-die-gar-keine-sind/
  • https://www.sprachheld.de/dinge-aufhoeren-erfolgreich-fremdsprache-lernen/

Machen Sie Ihren Sprachtraum wahr!

Sprachen lernen war noch nie so einfach. Beginnen Sie jetzt und überzeugen Sie sich selbst.