Schnell Sprachen lernen – mit Wiederholungen zum Erfolg


Acht Stunden für die Klausur büffeln, bis tief in die Nacht pauken für die Französischklausur – wer erinnert sich nicht an solche oder ähnliche Situationen aus der Schul- und Studienzeit? Die Hirnforschung hat allerdings inzwischen festgestellt: So ein Lernmarathon ist alles andere als zielführend. Insbesondere bei Fremdsprachen sind Wiederholungen wichtig, um effektiv lernen zu können – so wie bei der Birkenbihl-Methode, die bei Linguajet zum Einsatz kommt.

„Gelernt ist gelernt“ – diese Redewendung kennt wohl jeder, wird sie doch nur allzu gerne von Lehrern verwendet, um die Schüler zum Lernen zu motivieren. Die Hirnforschung hat allerdings inzwischen gezeigt, dass es eben nicht so ist. Hat man den Lernstoff einmal verstanden, sind Wiederholungen nötig, sonst ist schnell ein Großteil wieder vergessen. Das gilt insbesondere auch für Fremdsprachen – hier ist es ausgesprochen effektiv, mit Wiederholungen Sprachen zu lernen. Probieren Sie es doch bei Linguajet einfach einmal aus, die Resultate werden Sie erstaunen.

Wieso vergessen wir einmal Gelerntes wieder?

Das Gehirn wird gerne als ein „Bio-Computer“ bezeichnet. Allerdings ist das eher der unbeholfene Versuch des Menschen, die Leistungsfähigkeit des Gehirns in Worte zu fassen. Es gibt nämlich einige sehr entscheidende Unterschiede – einer davon ist die Speicher- beziehungsweise Merkfähigkeit. Ein Computer kann Daten sofort und in exakt richtiger Form speichern, das Gehirn braucht dagegen etwas Zeit und ein paar Anläufe, um Neues zu lernen. Es muss nämlich neue Nervenbahnen bilden, die Synapsen, um das Wissen zu speichern und es bei Bedarf wieder abrufen zu können.

Der Psychologe Hermann Ebbinghaus hat bereits im 19. Jahrhundert gezeigt, dass das Gehirn bei nur einem „Lerndurchgang“ einen Großteil des Gelernten sehr schnell wieder vergisst. Schon nach 20 Minuten sind rund 40 Prozent des Lernstoffs wieder weg, nach einem Tag sind gerade einmal noch 30 Prozent des Lernstoffs abgespeichert. Aus diesen Erkenntnissen entwickelte Ebbinghaus seine sogenannte „Vergessenskurve“, anhand der sich ablesen lässt, wie viel Prozent des Gelernten innerhalb welches Zeitraums wieder vergessen ist. Die Kurve zeigt eine exponentielle Abnahme, das heißt, die Kurve fällt zu Anfang sehr stark ab und wird dann zunehmend immer flacher.

Die kritische „Vergessensphase“ ist dabei der erste Tag, denn in diesem Zeitraum geht der größte Teil des Gelernten wieder verloren. Danach bleibt das Wissen über einen relativ langen Zeitraum erhalten und schwindet nur noch recht langsam. Die Frage ist also: Wie lässt sich diesem anfänglichen Effekt entgegenwirken?

Auf effektive Weise Neues lernen

Nun, die einfache Antwort auf diese Frage lautet: durch Wiederholungen. Wenn Sie den bereits gelernten Stoff noch einmal wiederholen, wird quasi der „Wissensspeicher“ noch einmal aufgefüllt und die Vergessenskurve setzt wieder bei 100 Prozent des Lernstoffs an. Nach der ersten Wiederholung verläuft die Kurve aber bereits wesentlich flacher, das heißt also, das Wissen geht nicht mehr so schnell verloren und Sie können sich einen größeren Teil der Inhalte merken. Wiederholen Sie das Ganze noch einmal, verflacht sich die Vergessenskurve weiter und Sie können sich einen immer größeren Teil des Lernstoffs merken.

Diesen Effekt hatte bereits Hermann Ebbinghaus erkannt, inzwischen wurde er aber auch durch die Hirnforschung wissenschaftlich erklärt. Das Gehirn braucht nämlich, wie oben schon kurz erwähnt, eine ganze Weile, um neue Fähigkeiten und neues Wissen abzuspeichern. Dazu bilden sich von den Nervenzellen des Gehirns aus feine Verbindungen, die mit Hilfe der Synapsen an anderen Zellen „andocken“. Auf diese Weise sind wir in der Lage, uns neue Informationen dauerhaft zu merken.

Erfolgreich Sprachen lernen durch Wiederholungen?

Sprachen gelten allgemein als besonders lernintensiv, denn das Gehirn muss sich dutzende und später hunderte oder sogar tausende von neuen Wörtern merken, hinzu kommen möglicherweise neue Laute, andere grammatikalische Regeln und vieles mehr. Bei derart vielen Informationen geht es ohne Wiederholungen eigentlich nicht, ansonsten ist selbst bei intensivem Lernen ein Großteil des Wissens ganz schnell wieder verloren.

Genau aus diesem Grund kommen bei der Birkenbihl-Methode, die auch Linguajet nutzt, regelmäßige Wiederholungen zum Einsatz. Am sinnvollsten ist dabei eine Staffelung der Lerninhalte, wobei sich neue Inhalte und Wiederholungen im Idealfall abwechseln sollten. Insgesamt sollten Sie eine Lektion drei Mal wiederholen, um effektiv zu lernen, denn so ist sichergestellt, dass Sie sich den Großteil der Inhalte merken können. Bedenken Sie dabei aber, dass das Lerntempo individuell verschieden ist. Merken Sie also, dass nach drei Wiederholungen noch immer viel Wissen verloren geht, planen Sie noch eine vierte und eventuell eine fünfte Wiederholung ein, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Umgekehrt kann es aber natürlich auch sein, dass Ihnen schon zwei Wiederholungen genügen. Als Grundlage sind jedoch drei Wiederholungen empfehlenswert.

Die Vorteile der Birkenbihl-Methode

Wiederholungen, um Fremdsprachen zu lernen, sind bei vielen Lernansätzen üblich. Bei der Birkenbihl-Methode dienen sie allerdings nicht nur dazu, das Gelernte zu festigen, denn Vera Birkenbihl machte sich bei ihrer Lehrmethode einen weiteren Effekt im Gehirn zunutze. Ist eine Lerneinheit nämlich abgeschlossen, beschäftigt sich das Gehirn noch eine Weile mit den Inhalten, auch wenn wir uns bewusst schon auf ganz andere Dinge konzentrieren. Dieser „Nachlern-Effekt“ hält etwa sieben Minuten an, weshalb Vera Birkenbihl die Lerneinheiten auf zehn Minuten begrenzte. Auf diese Weise lässt sich die Lernzeit nämlich fast verdoppeln, ohne dass das mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist.

Hinzu kommt, dass sich Wiederholungen bei der Birkenbihl-Methode besonders leicht integrieren lassen, denn für das passive Hören müssen Sie im Grunde keine Zeit einplanen – Sie erledigen es nebenher, während Sie sich mit anderen Dingen wie Sport, Hausarbeit oder Ähnlichem beschäftigen. Auf diese Weise lernen Sie besonders „gehirngerecht“, wie Vera Birkenbihl es bezeichnete, und damit sehr effektiv. Sie nutzen nämlich positive Effekte im Gehirn aus, wie den Nachlern-Effekt, und wirken der Vergessenskurve durch die Wiederholungen aktiv entgegen.

Fazit

Wollen Sie effektiv lernen, kommen Sie um Wiederholungen im Grunde nicht herum. Das gilt auch –und insbesondere – für Fremdsprachen, bei denen die Vergessenskurve aufgrund der schieren Menge an Lerninhalten besonders hart zuschlägt. Setzen Sie allerdings nur auf Wiederholungen, um Fremdsprachen zu erlernen, verschenken Sie einen Großteil des Potentials Ihres Gehirns. Mit der Birkenbihl-Methode machen Sie sich dieses Potential zunutze – deshalb lernen Sie bei Linguajet Sprachen auch besonders schnell. Wieso probieren Sie es nicht einfach einmal aus? Wir sind uns sicher: Die Ergebnisse werden Sie begeistern!

 

Machen Sie Ihren Sprachtraum wahr!

Sprachen lernen war noch nie so einfach. Beginnen Sie jetzt und überzeugen Sie sich selbst.