Sprachen im Schlaf lernen


Wer würde nicht gerne im Schlaf eine Sprache lernen, ganz ohne lästige Vokabeln und komplizierte Grammatikregeln büffeln zu müssen? Mit Linguajet geht es schon mal ohne Paukerei und mit wenig Aufwand – und mit den richtigen Techniken können Sie sogar im Schlaf lernen. Wir zeigen Ihnen, wie die Methoden funktionieren, was die Forschung dazu sagt und wie effektiv Sie mit Linguajet Sprachen lernen können.

Im Schlaf lernen – Traum oder Wirklichkeit?

Eine Fremdsprache lernen, sich im Urlaub oder auf der Geschäftsreise endlich ohne Probleme verständigen zu können – davon träumen viele Menschen. Leider gibt es aber ein Tier, das dem Ganzen viel zu oft einen Strich durch die Rechnung macht: der innere Schweinehund. Neben Studium oder Beruf bleibt einfach selten Zeit, um etwa einen Sprachkurs zu besuchen oder Vokabeln und Grammatik zu büffeln.

Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen nach einer Alternative zum klassischen Ansatz suchen. Da sind Versprechungen, eine Sprache im Schlaf zu lernen, natürlich sehr verlockend. Aber wäre das nicht ein wenig zu schön, um wahr zu sein? Was ist dran an diesen Angeboten und ist es wirklich möglich, eine Sprache im Schlaf zu lernen?

Was macht das Gehirn eigentlich während des Schlafs?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, ist es zunächst einmal nötig zu verstehen, was während des Schlafs im Gehirn passiert. Die grauen Zellen sind während der nächtlichen Ruhe nämlich keineswegs untätig – ganz im Gegenteil. Unser Gehirn verarbeitet in der Nacht die Eindrücke des Tages und bereitet sich auf den nächsten Tag vor. Dabei werden die Erinnerungen aus dem Kurzzeitgedächtnis „geprüft“ und entweder ins Langzeitgedächtnis überführt, wenn sie nützlich sind, oder einfach entfernt, wenn das Gehirn sie für unbedeutend erachtet.

Diese Filterfunktion ist enorm wichtig, denn über unsere Sinne nehmen wir tagtäglich Unmengen von Eindrücken auf. Dazu zählen bewusst gelernte Informationen genauso wie die Gesichter der Leute in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder das kurze Gespräch mit dem Bekannten an der Supermarktkasse. Während des Tages hat das Gehirn aber keine Möglichkeit, all diese Informationen zu kategorisieren, denn es kommen ja ständig neue Informationen hinzu. Daher hat die Natur in die Trickkiste gegriffen und dem Menschen eine Art „Zwischenspeicher“ gegeben, in den erst einmal alles aufgenommen wird.

Im Schlaf hat das Gehirn dann Ruhe und Zeit, denn es ist weitgehend von neuen Eindrücken befreit. Die am Tag gesammelten Informationen können nun sortiert und entweder ins Langzeitgedächtnis überführt oder aber „gelöscht“ werden.

Lernen im Schlaf ist also keine Science-Fiction oder ein billiger Marketing-Trick, sondern Realität. Das Problem dabei ist allerdings, dass wir keine bewusste Auswahl treffen und so bestimmen können, welche Informationen abgespeichert werden und welche nicht. Es gibt aber einige Methoden, mit denen sich das Gehirn bei seiner Bewertung der Informationen beeinflussen lässt.

Wie kann man im Schlaf lernen?

Der einfachste Weg, im Schlaf passiv etwas zu lernen – wie etwa eine Sprache, ist im Grund das sprichwörtliche Lehrbuch unter dem Kopfkissen. Natürlich legt man sich dabei kein Buch unters Kopfkissen, aber die Informationen werden kurz vor dem Zubettgehen noch einmal aufgefrischt, indem man die Lektion(en) wiederholt. Am besten ist es, die Wiederholung kurz zu halten – 10 Minuten sind hier völlig ausreichend – und im Anschluss direkt ins Bett zu gehen. So sind die Lerninhalte nämlich die neueste Erinnerung, die sofort verarbeitet werden kann. Für diesen Weg eignen sich die Linguajet-Lektionen nach der Birkenbihl-Methode perfekt, denn sie sind rund 10 Minuten lang und vermitteln so kompakt Sprachwissen. Zudem sind sie durch ihren Aufbau auf die „Lernmethode“ des Gehirns abgestimmt: die Informationen werden so besonders leicht verarbeitet.

Eine weitere Möglichkeit ist es, sich die Lerninhalte die Nacht über leise vorzuspielen. Die Wirkung ist hier ähnlich wie bei der Wiederholung vor dem Schlafengehen: Die gelernten Inhalte werden im Kurzzeitgedächtnis aufgefrischt und das Gehirn muss sich intensiver mit ihnen beschäftigen. Dadurch lassen sich die Informationen leichter ins Langzeitgedächtnis überführen, was den Lernerfolg begünstigt. Man lernt die Sprache also über Nacht durchs passive Zuhören.

Ein anderer Ansatz macht sich die Tatsache zunutze, dass Gerüche oft zu sehr intensiven Erinnerungen führen. Verbindet man das Lernen am Tag mit einem Geruch – etwa mit einem angenehmen Raumduft – und setzt sich nachts wieder diesem Geruch aus, speichert das Gehirn die damit verbundenen Informationen besonders sicher ab. Das funktioniert wirklich!

Wo liegen die Grenzen beim Lernen im Schlaf?

Wie Sie sehen, ist es kein Traum, passiv Sprachen zu lernen, denn ein wichtiger Teil des Lernvorgangs erfolgt im Schlaf. Die oben genannten Methoden haben allerdings einen „Nachteil“: Man kann nicht nur im Schlaf lernen, sondern muss sich auch tagsüber mit den Lerninhalten beschäftigen. Ist es nicht vielleicht auch möglich, nur im Schlaf zu lernen?

Nun, dieses Thema wird in der Forschung derzeit noch diskutiert, eine abschließende Meinung dazu gibt es noch nicht. „Die Frage nach dem ganz neuen Lernen ist recht kontrovers, es scheint aber Hinweise zu geben, dass das möglich ist.“ fasst es Professor Björn Rasch von der Universität Freiburg zusammen. Rasch führte 2015 ein Experiment durch, in dem er aufzeigen konnte, dass das Abspielen von Lernvokabeln während des Schlafs den Lernerfolg verbessern kann.

Die Vorstellung, über Nacht eine Sprache perfekt zu erlernen, gehört allerdings doch eher ins Reich der Science-Fiction. Das Gehirn kann während des Schlafs nämlich vor allem bereits gelernte Informationen verarbeiten – mit neuen Inhalten kommt es sehr viel schlechter zurecht. „Die Effekte sind hier relativ schwach“, sagt auch Professor Rasch und schränkt damit die Erwartungen an das Lernen im Schlaf ein.

Schnell und effektiv zum Erfolg – mit Linguajet – fast wie im Schlaf!

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Sprachen im Schlaf zu lernen ist möglich, jedoch sollte man keine Wunder erwarten. Als Ergänzung zum normalen Lernen sind die oben beschriebenen Methoden aber absolut empfehlenswert. Verbinden Sie diese mit effizienten Lernvarianten wie der Birkenbihl-Methode, können Sie bereits in kurzer Zeit beträchtliche Erfolge erzielen.

Die Linguajet-Kurse, die auf den Ansätzen der Birkenbihl-Methode basieren, setzen sich aus kompakten Lerneinheiten zusammen, die Sie ohne Weiteres in Ihren Tagesablauf integrieren können. Da es sich um Audio-Lektionen handelt, können Sie sich die Inhalte außerdem vor dem Schlafengehen anhören oder sie während der Nacht abspielen und Ihr Gehirn so beim Lernen unterstützen.

Probieren Sie es doch einfach einmal aus und lassen Sie sich davon überraschen, wie effektiv die Birkenbihl-Methode ist. Quälen Sie sich nicht mit Vokabellisten und komplizierten Grammatikregeln herum, sondern lernen Sie ohne großen Aufwand so, wie es für das Gehirn am einfachsten ist und auch Kinder sich ihre Muttersprache aneignen. Lernen Sie jetzt mit Linguajet – und Ihr Sprachtraum wird Wirklichkeit.
 

Machen Sie Ihren Sprachtraum wahr!

Sprachen lernen war noch nie so einfach. Beginnen Sie jetzt und überzeugen Sie sich selbst.