Sprachlern-App nach Vera F. Birkenbihl


Fremdsprachenkenntnisse sind heutzutage im Beruf oftmals unabdingbar - oder zumindest förderlich für die Karriere. Auch in vielen alltäglichen Situationen ist es hilfreich, eine Fremdsprache zu beherrschen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie nach der Methode von Vera F. Birkenbihl schnell und einfach Sprachen lernen und das Gelernte anwenden.

Eine fremde Sprache zu beherrschen, das ist im Beruf oft entscheidend für das weitere Vorankommen, außerdem bereichert es den Alltag. Leider fällt es vielen Menschen schwer, mit den klassischen Lehrmethoden aus der Schule eine Sprache zu erlernen. Zum Glück gibt es aber verschiedene Ansätze, die sich deutlich vom "Schullernen" unterscheiden. Einer davon ist die Methode von Vera F. Birkenbihl, die auf "gehirn-gerechtes" Lernen setzt und so für beachtliche Erfolge sorgen kann.

Was macht die Lernmethode nach Birkenbihl aus?

Bevor wir auf die Vorteile der App und die Unterschiede zu anderen Ansätzen eingehen, schauen wir uns zunächst einmal die Methode nach Birkenbihl an. Die Methode wurde von Vera Felicitas Birkenbihl entwickelt, einer deutschen Managementtrainerin und Sachbuchautorin, die sich seit den 1970er Jahren mit Lehr- und Lerntechniken befasst hatte. Im Fokus stand dabei stets das "gehirn-gerechte" Lernen, einer Übersetzung des englischen Ausdrucks "brain-friendly learning".

Dabei geht es darum, dem Gehirn Informationen so zu präsentieren, dass sie leicht verarbeitet und gespeichert werden können. So soll sich wesentlich schneller ein Lernerfolg einstellen als bei anderen Methoden.

Die Birkenbihl-Methode beim Spracherwerb

Grundsätzlich lässt sich die Lernmethode nach Birkenbihl in sehr unterschiedlichen Bereichen anwenden, sie kommt aber vor allem bei der Vermittlung von Sprachkenntnissen zum Einsatz. Herzstück der Methode ist das "intuitive Lernen", wie es bei Kleinkindern üblich ist. Die lernen ihre Muttersprache nämlich nicht mit Hilfe von Regeln und dem Auswendiglernen von Vokabeln.

Stattdessen lernen sie erst, die Sprache zu verstehen, und eignen sich dann nach und nach die passenden Regeln in der praktischen Anwendung an. Stundenlanges - und für den Schüler oft auch frustrierendes - Lernen von Grammatikregeln und Vokabeln entfällt bei der Birkenbihl-Methode also. Die Lernstruktur sieht hier folgendermaßen aus:

Die Fremdsprache aktiv hören

Zunächst soll ein Grundverständnis der Sprache und für die Aussprache der einzelnen Wörter geschaffen werden. Dazu erhält der Schüler einen Ausgangstext in der Fremdsprache, bei dem unter jeder Textzeile eine Übersetzung für jedes Wort zu finden ist. Da es sich um eine wörtliche Übersetzung handelt, liest sich der übersetzte Text mitunter etwas eigenartig - das ist aber nicht weiter schlimm, denn hier geht es erst einmal nur darum, Wörter zu erkennen und zu verstehen.

Ein klassischer Märcheneinstieg wie "A long time ago, there was a handsome prince." würde hier also zu "Eine lange Zeit bevor, da war ein attraktiver Prinz". Das wäre im Deutschen natürlich kein richtiger Satz, aber es reicht, um den Sinn des englischen Satzes zu verstehen. Daher wird diese Phase auch als Dekodierung bezeichnet, denn der Schüler "entschlüsselt" praktisch die Fremdsprache - und zwar sowohl die Wortbedeutung als auch, unterbewusst, die Grammatik.

In der Praxis wird der Text in der Ausgangssprache vorgelesen und der Schüler liest ihn in der Übersetzung mit. Die einzelnen Lernabschnitte sind dabei auf zehn Minuten begrenzt, da das Gehirn nach einer Lernphase noch etwa sieben Minuten "weiterlernt". So wird die unbewusste Lernleistung des Gehirns bestmöglich ausgenutzt und es stellen sich schneller Erfolge ein - insbesondere, wenn Sie mehrere Lektionen pro Tag einplanen. Das muss so lange gemacht werden, bis man nach einem Tag Pause den ganzen Text noch immer versteht, ohne dass man die deutsche Übersetzung mitlesen muss. Empfohlen werden zwischen drei und 15 Übungen täglich.

Die Fremdsprache passiv hören

Nach dem aktiven folgt das passive Hören. Dieser Lernabschnitt lässt sich praktisch jederzeit und überall umsetzen, da der Schüler den bisherigen Text nur noch leise im Hintergrund hören soll. Er muss sich dabei nicht einmal auf den Text konzentrieren, sondern kann andere Dinge tun, zum Beispiel Sport treiben oder Aufgaben im Haushalt erledigen.

Der Text wird beim passiven Hören nur unbewusst wahrgenommen, das Gehirn verarbeitet ihn aber dennoch und legt die nötigen Nervenbahnen an. Im nächsten Schritt beginnt der Schüler dann, den Text leise mitzusprechen, um so die korrekte Aussprache zu erlernen.

So lassen sich bereits nach kurzer Zeit und mit wenig Aufwand beträchtliche Erfolge erzielen.

Die Sprachlern-App von Linguajet

Die Lernmethode nach Birkenbihl zeichnet sich aber nicht nur dadurch aus, dass sie zu schnellen Lernerfolgen führt, sondern auch durch die sehr unkomplizierte Umsetzung. Dank moderner Hilfsmittel genügen im Grunde ein Paar Kopfhörer und ein MP3-Player oder ein Smartphone - vorausgesetzt, man hat die passenden Übungen.

Und hier kommt die Linguajet-App ins Spiel. Mit ihr lassen sich, nach vorheriger Anmeldung, sämtliche gebuchten und kostenlos verfügbaren Sprachübungen (pro Sprache eine kostenlose Probelektion) auf das Mobiltelefon oder Tablett herunterladen und nutzen. Selbstverständlich werden die Texte sowohl in übersetzter als auch in ursprünglicher Fassung angezeigt und der Originaltext wird natürlich auch vorgelesen. Zudem lassen sich Abschnitte der einzelnen Übungen markieren, um beispielsweise den bisherigen Fortschritt oder besonders interessante Stellen zu markieren. Beherrscht man ein Wort, kann man es "abklicken". So weiss man, ob man schon den ganzen Text versteht, und kann so beruhigt zum passiven Lernen übergehen.

Zusätzlich lässt sich das Lesetempo einstellen, um die Übungen perfekt auf die jeweiligen Bedürfnisse des Schülers abstimmen zu können. Mit dem Verlangsamen des Tempos hat man beim Nachsprechen Zeit, die Texte laut oder aber auch im Kopf nachzusprechen.

Darüber hinaus bietet die App eine leicht verständliche Anleitung, sodass man schon nach wenigen Minuten mit dem Lernen loslegen kann.

Die Birkenbihl-Methode im Vergleich

Wenn Sie eine Fremdsprache erlernen wollen, haben Sie sich vielleicht schon informiert, welche Möglichkeiten Ihnen offenstehen, und frage sich jetzt, wieso Sie sich ausgerechnet für die Birkenbihl-Methode und die App von Linguajet entscheiden sollten. Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich ganz einfach: Mit der Birkenbihl-Methode erzielen Sie leichter und schneller Erfolge als mit den anderen Lernmethoden.

Babbel setzt zum Beispiel auf kleine Vokabel-Sinneinheiten, "Chunks" genannt, um Sprache zu vermitteln. Das heißt: Vokabeln pauken (das ist bei der Birkenbihl-Methode jedoch strengstens verboten). Hinzu kommen auch noch Erklärungen zu Grammatikregeln, die für die Schüler oft nur schwer verständlich sind. Zudem wird bei Babbel nicht die unterbewusste Lernfähigkeit des Gehirns genutzt, sodass das Lerntempo deutlich geringer ist.

Sprachkurse, die auf klassische Lehrmethoden setzen, sind sogar noch ineffizienter, denn hier werden Vokabeln und Grammatikregeln vermittelt, die für den Schüler nur sehr schwer zu lernen sind, da ihm der praktische Bezug fehlt. Zudem liegen bei Sprachkursen die Lernintervalle oft zu weit auseinander, was es den Schülern zusätzlich erschwert, effektiv zu lernen.

Fazit

Abschließend lässt sich also sagen, dass die Birkenbihl-Methode eine der schnellsten und sichersten Methoden ist, um Fremdsprachen zu erlernen. Da die natürlichen Lernmechanismen des Gehirns genutzt werden, lässt sich Wissen besonders schnell und wirksam vermitteln, sodass Sie mit wenig Aufwand sehr viel erreichen können.

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